Heute ist die Online-Veröffentlichung des 3. Teils meiner Starbound-Albumtrilogie erfolgt! Gemäß meiner Vorliebe für Biodiversität enthält auch der neue Teil eine bunte Genre-Vielfalt mit Liedern, die in den vergangenen 38 Jahren (!) entstanden sind und textlich und musikalisch die Schönheit, den Gefühlsreichtum und den Sinn des Lebens auf diesem Planeten reflektieren. ✨
Das Hörerlebnis ist auf allen gängigen Plattformen zu bekommen:
Wünsche sind wie Samen. Manche beginnen bereits mit der Keimung, sobald sie im Boden liegen (z.B. die von Weiden, Pappeln oder Birken). Andere harren jahrelang im Untergrund aus, bis die richtigen Bedingungen erfüllt sind (z.B. die von Eiben, Stechpalmen oder Gleditschien).
Zur letzten Kategorie gehört ein Wunsch, den ich vor über 30 Jahren in den Äther gab, als ich Songs schrieb und mir vorstellte, wie großartig es wäre, ein eigenes Musikalbum zu veröffentlichen. Lange Zeit schien seine Verwirklichung jedoch ein Ding der Unmöglichkeit zu sein.
Bis nach Jahrzehnten auf einmal alle Bedingungen dafür passten, und ich binnen weniger Wochen die fertige Kreation in meinen Händen hielt: eine Doppel-CD mit 28 Eigenkompositionen, die jede für sich ein ganz eigenes „Pflänzchen“ darstellt und eine bedeutungsvolle Geschichte aus meinem Leben wiedergibt. – Wer mehr Details und Hintergründe erfahren möchte, findet sie hier: https://dig.edition-essentia.de/shop/starbound-doppel-cd/
Vor nunmehr 30 Jahren habe ich ein Gedicht geschrieben über ein ökologisches Gesetz, das gleichzeitig die schönste Lebensaufgabe darstellt und wie folgt formuliert werden könnte: „Trage zum Wohle aller bei, indem du dich selbst verwirklichst!“
About creation
There's an inconspicuous conifer somewhere near on Earth
Where all inhabitants and neighbors know about the birth.
Welcome to life, little Spide!
You belong to us. - And naturewide
The beetles and the bees,
The geese on the leas,
The wheat and the vine,
The frogs in the bogs
And their prey
Celebrate today.
Full of joy and curious about himself and the world,
Spide takes the first breath and begins to move.
On eight legs and with a thread to be purled,
He explores his home from the root to the roof.
Suddenly, he perceives a strong impulse from inside,
A motive that offers him a service to guide.
By a glimpse of an ideal he is thrilled;
A harmonious structure needs to be fulfilled.
Such a silver shimmering notion,
An inspiration by which he is led.
And with patience and with devotion
Spide begins to weave the net.
And when the whole work is done,
An ingenious wonder glitters in the sun,
Between twigs and cones gently swaying,
The message of self-realization raying.
Spide sees his work and he sees it is good.
But work makes him hungry. Where can he get any food?
Suddenly, the web is shaking, trembling, quaking;
A rambling fly is - hardly aching - suicide making.
Entangled in a sticky thread,
No way to escape but sensing no dread.
Spide is completely astonished when it comes to mind
That flies must be very friendly and kind.
(C. Fischer)