Wünsche sind wie Samen. Manche beginnen bereits mit der Keimung, sobald sie im Boden liegen (z.B. die von Weiden, Pappeln oder Birken). Andere harren jahrelang im Untergrund aus, bis die richtigen Bedingungen erfüllt sind (z.B. die von Eiben, Stechpalmen oder Gleditschien).
Zur letzten Kategorie gehört ein Wunsch, den ich vor über 30 Jahren in den Äther gab, als ich Songs schrieb und mir vorstellte, wie großartig es wäre, ein eigenes Musikalbum zu veröffentlichen. Lange Zeit schien seine Verwirklichung jedoch ein Ding der Unmöglichkeit zu sein.
Bis nach Jahrzehnten auf einmal alle Bedingungen dafür passten, und ich binnen weniger Wochen die fertige Kreation in meinen Händen hielt: eine Doppel-CD mit 28 Eigenkompositionen, die jede für sich ein ganz eigenes „Pflänzchen“ darstellt und eine bedeutungsvolle Geschichte aus meinem Leben wiedergibt. – Wer mehr Details und Hintergründe erfahren möchte, findet sie hier: https://dig.edition-essentia.de/shop/starbound-doppel-cd/
Frisch vom Baum geschüttelte Quitten bildeten den Schwerpunkt für den letzten Feinschmecker-Workshop in diesem Jahr. In feine Scheiben geschnitten haben wir sie wie Girlanden aufgefädelt, um aus ihnen Trockenobst herzustellen, und mit Wachsmyrtenblättern in Salzlake eingelegt, um sie wie Pickles milchsauer zu vergären. Zur Stärkung diente uns eine am Holzkocher zubereitete Kürbissuppe, verfeinert mit Kastanien und frischen Kräutern aus dem Garten.
Einen spannenden Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten bot mir heute das Vernetzungstreffen für bundesweite Waldgarten-Initiativen im Rahmen der Fachtagung „Urbane Waldgärten“ in Berlin-Britz. Mit Blick auf die vielen neuen Projekte, die sich in jüngster Zeit gegründet haben, war deutlich zu sehen, dass das Thema zunehmend an Interesse gewinnt. – Und auch der Waldgarten Britz lohnt immer einen Besuch!
Hochdosierte Vitalstoffe lieferte heute der dritte Feinschmecker-Workshop: Zunächst in Form eines Smoothies aus Ölweidenbeeren, Hundsstachelbeeren, Kirschpflaumen und japanischen Wildäpfeln, dann in Gestalt einer Kräuterbutter mit Gundelrebe, Salbei, Petersilie, Löwenzahn und Schnittknoblauch, und schließlich in der Zubereitung eines Oxymels mit Hagebutten, Weißdornfrüchten und Oreganoblüten. – Alles Produkte, die der Waldgarten momentan hergibt.
Während der Waldgarten Jahr für Jahr wächst, die Baumkronen sich ausbreiten und dadurch ein geschlossener Wald entsteht, etablieren sich im Boden an den Wurzeln der Gehölze mehr und mehr Pilze. Heute habe ich den Netzstieligen Hexen-Röhrling (Suillellus luridus) entdeckt – und gleich in der Pfanne verwertet. ☺
Im heutigen Feinschmecker-Workshop haben wir Kornelkirschen in Salzlake eingelegt (für heimische Oliven), Toonbutter angerichtet (mit den Blättern des Chinesischen Surenbaums), Lindera-Tee verkostet und Energiebällchen zum Dessert gezaubert.
Mit dem Kursteil „Naturspiele“ – und vielen praktischen Übungen zur Kontaktaufnahme mit der Natur – endete bei mir im Waldgarten heute meine zwölfteilige NATURCOURS-Reihe.
Heute haben Wildkräuterfee Katharina Thiele und ich zu unserem ersten Feinschmecker-Workshop in den Waldgarten eingeladen. 🍓🌿🍒
Bei herrlichem Sommerwetter haben wir mit fünf Teilnehmerinnen allerlei gesunde Köstlichkeiten in Form von Kräutern, Blüten und Früchten gesammelt und daraus feine Snacks zubereitet – sowie eine aromatische Teemischung und ein Nadelgewürz zum Mitnehmen.
Natur, Botanik, Ökologie und Permakultur sind die Themen, zu denen ich von März bis Juli 2025 eine eigene Kursreihe anbiete. Sie umfasst 12 Veranstaltungen und besteht aus einem bunten Mix aus Theorie und Praxis.
Hier kommt auch schon der dritte Teil meiner Gesprächsreihe mit Annett. Diesmal sprachen wir über solidarische und regenerative Landwirtschaft, Genossenschaften, Mischkulturen, Vielfalt auf allen Ebenen und fragwürdigen Nachhaltigkeitszielen… Wie immer mit spannenden fotografischen Einblicken! ~ Ich wünsche ein entspanntes Vergnügen!
Kürzlich schaute Annett wieder bei mir vorbei, und wir haben ein neues Gespräch aufgenommen, das sich diesmal um die Zeitqualität von Herbst und Winter, Sonnenzyklen und die kreative Natur des Menschen drehte. Außerdem bekam ich die Gelegenheit, ein Memarium kennenzulernen…
Heute hatte ich die Freude, die Schauspielerin, Moderatorin und Rednerin Annett Fleischer bei mir im Garten zu begrüßen. Sie hat ein kleines Interview mit mir geführt, bei dem wir über Waldgärten, Biodiversität und Naturkreisläufe, aber auch über Waldbaden, den Tod und das Sinnbild der Bäume gesprochen haben.
Mehr über Annetts großartige und bedeutungsvolle Arbeit ist auf ihrer Seite zu finden unter https://www.mehralsreden.de/
Um meine Experimente mit der Elektrokultur auszuweiten, habe ich im zurückliegenden Jahr vier weitere Bäume mit einer Lakhovsky-Spule bestückt: eine Papau (die seit Jahren im Wachstum stagniert), eine Filz-Kirsche (deren Jungtriebe bei Spätfrösten komplett abfrieren), ein Spilling (der im Jahresverlauf an Vitalität verloren hat) und eine Walnuss (die unter Fruchtfliegenbefall leidet). Im aktuellen Jahr konnte ich an den sieben Testbäumen folgende Besonderheiten beobachten:
Die Kultur-Birne war wieder rostfrei.
Die Strand-Pflaume hat als einziges Steinobstgehölz Früchte ausgebildet (während alle anderen ihre Blüten im Spätfrost verloren haben).
Die Papau hat mindestens doppelt so viele Blätter ausgebildet wie in den Jahren zuvor.
Die Filz-Kirsche hat deutlich weniger Triebe durch den Frost verloren und auffällig viele Ersatztriebe gebildet.
Vom 1. bis 4. August habe ich in Jütland (Dänemark) am „Nordischen Permakultur-Festival“ teilgenommen, wo ich nicht nur Gelegenheit hatte, im Rahmen eines Vortrags meinen Waldgarten vorzustellen, sondern auch mit einem Marktstand meine Spiele anzubieten.
Die Veranstaltung fand an einem sehr beeindruckenden Ort statt, der sich „Himmelberggarten“ nennt, und bot ein vielfältiges (und hervorragend organisiertes) Programm mit spannenden Themen, dazu Musik und Tanz, leckeres Essen, heiteres Wetter – und einen Begegnungsraum für lauter freundliche, offene und naturverbundene Menschen!