Bezugsquellen für Gehölze

Viele Gehölze, die in meinem Garten wachsen, gehören nicht zum „normalen“ Sortiment einer Baumschule. Daher möchte ich im Folgenden einmal auflisten, wo ich einen Großteil der Bäume und Sträucher erworben habe:

Erste Gehölzführung in Fischers Garten

Da meine kleinen Anpflanzungen sich mittlerweile zu ansehnlichen Vorzeigeexemplaren entwickelt haben, konnte ich heute zur ersten offiziellen Führung durch den Waldgarten einladen. Dabei zeigte sich nicht nur der Asiatische Blüten-Hartriegel von seiner besten Seite, …

Cornus kousa

… auch konnte ich den Teilnehmern die unscheinbare Blüte der Amerikanischen Kakipflaume präsentieren:

Diospyros virginiana

Minze als Strauch

Den Begriff „exotisch“ kann man zwar nicht steigern. Aber das exotischste Gehölz in meinem Garten ist wohl der Tasmanische Minzestrauch (Prostanthera cuneata), der – wie der Name verrät – von der gegenüberliegenden Erdhalbkugel stammt. Seine Triebe duften wohlig nach Minze und können zu einem aromatischen Tee aufgebrüht werden. Aber besonders apart sind seine Blüten, die bei mir heute zum ersten Mal erschienen sind!

Die Blüte des Tasmanischen Minzestrauchs

Fichtenspitzen & Fichtensamen

Fichten sind nützlicher als man meinen könnte. Sie liefern nicht nur Holz, bieten nicht nur Sonnen-, Wind-, Regen- und Sichtschutz, produzieren nicht nur gesundheitsfördernde Substanzen. Sie geben uns sogar Nahrung!

Heute habe ich zum ersten Mal Fichtenspitzen gesammelt und sie mit Kokosfett, Salz und Honig im Wok gedünstet. Toll!!

Und die Samen, die beim Trocknen aus den Zapfen fallen, sind eine hervorragende Zugabe zum Müsli!

Gilden anlegen

Eine Streuobstwiese anzulegen, bei der Obstbäume verstreut auf einer Wiese stehen, macht vor allem in Verbindung mit Viehhaltung Sinn. In einem Waldgarten bietet es sich hingegen an, vielfältigere Pflanzengemeinschaften (sogenannte Gilden) zu schaffen, bei denen die Bäume in Gemeinschaft mit anderen, nützlichen Pflanzen leben.

Gestalterisch kann man das sehr gut durch Kreisbeete umsetzen, die man um die jungen Gehölze anlegt. Von innen nach außen entstehen dabei drei Ringe:

  1. der Mulchring (Breite: 1m)
    Die Fläche direkt um den Stamm herum wird mit Pflanzenmulch (Rinde, Stroh, Laub), Steinen oder Lebendmulch abgedeckt.
  2. der Staudenring (Breite: 1m)
    Hier werden Bodenverbesserer (Gründünger, Tiefwurzler), Aromapflanzen, Ablenkpflanzen oder essbare Stauden eingebracht.
  3. der Ergänzungsring (Breite: 1m)
    Hier können Wege verlaufen, Kulturbeete angelegt (vorrangig nach Süden) oder Kleinsträucher (vorrangig nach Norden) eingebracht werden.
Birnbaum mit Mulch- und Staudenring

Barfußpfad

Nach einem Besuch beim Barfußpark in Beelitz-Heilstätten waren unsere Kinder so inspiriert, dass sie in unserem Fichtenhain selbst einen Barfußpfad angelegt haben – aus allem, was sie im Garten finden konnten: Erde, Sand, Kohle, Schutt, Ziegelsteine, Holzbretter, Stöcke, Fichtenzapfen, Fichtennadeln, Stroh, Moos, Schlamm, Abdeckvlies, Teichfolie…

die neue Attraktion im Garten

Moorbeet

Heute habe ich ein Streifenbeet mit kleinen Fruchtsträuchern bestückt, die sauren Boden benötigen:

Preiselbeere (Vaccinium vitis-idaea), Niedere Scheinbeere (Gaultheria procumbens), Hohe Scheinbeere (Gaultheria shallon) und Schmalblättrige Heidelbeere (Vaccinium angustifolium)

Sturmschaden

Gestern Abend zog Sturmtief Xavier über Berlin und Brandenburg hinweg. Dabei knickte in unserem Garten eine Fichte in 4 m Höhe ab. Zum Glück wurde sie von den kräfigen Ästen eines Nachbarbaumes aufgefangen, so dass sie nicht auf unseren Zaun stürzte!

der abgebrochene Fichtenstamm